Rhein in die Fresse Bonn | 23.3.2008

Jetzt war es mit AARDVARKS Zeit für die Lokalheroen Pt. 1. Nach zahlreichen Besetzungswechseln über die Jahre und auch wieder in der jüngeren Vergangenheit ist Fronthüne Guido Meyer de Voltaire das einzig verbliebene Urgestein an Bord der 2. Bonner Thrash Metal Institution (neben PERZONAL WAR), aber weil sich an der Musik glücklicherweise nichts geändert hat, war die Menge vom ersten Akkord an dabei. Von den deathlastigeren Midtempo Nummern bis zu den schnellen Thrashkrachern boten AARDVARKS eine bunte Tour durch das Bandoeuvre, die das Publikum ordentlich zum Rübe schütteln und Matte schwingen animierte. Nur Mitsänger ließen sich eher vereinzelt ausmachen.

In der Heimat ist ein Auftritt zwar meistens eine dankbare Aufgabe, aber in der Form vom Ostersonntag sind AARDVARKS in der Lage jedes Publikum mitzureißen und nach 15 Jahren Bandgeschichte sind sie zwar alte Hasen, gehören so aber sicher noch nicht zum alten Eisen.

ElCobra | www.bloodchamber.de

 

Hoffnungshütte Düsseldorf | 14.10.2006

Ich habe ja schon einiges an Beleuchtung gesehen, aber die „Lichtshow“ bei den AARDVARKS war über weite Strecken der Hammer. Während der ersten Gighälfte bestand die Beleuchtung aus einer auf dem Boden liegenden blauen Neonröhre. So langsam nahmen dann auch die Pannen ihren lauf, der Gesang von Guido Meyer de Voltaire war am Anfang null zu hören. Ansonsten rumpelte das schon ganz ordentlich und da die Jungs etwas gedrosselteres Tempo auffahren, hat sich der miese Sound nicht ganz so extrem ausgewirkt. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass der Bass ohnehin kaum zu hören war und somit dem (Sound-)Brei eine Zutat fehlte. Ordentliches Zeuch was die Rheinländer während der 52 Minuten da ablieferten und Drummer Martin Below schlug wieder mit klinischer Präzesion auf sein Arbeitsgerät ein.

Tutti | www.neckbreaker.de

 

10 Jahre Perzonal War im Brückenforum zu Bonn | 13.10.2006

Erstere verpassten wir leider noch da wir etwas zu spät am Bonner Brückenforum eintrafen. Schade, da ich die Band live in recht guter Erinnerung hatte. Es folgten die, ebenfalls aus Bonn stammenden Death-Thrasher AARDVARKS. Da ich diese bisher noch nicht live gesehen hatte, war ich entsprechend gespannt. Einheitlich in schwarz gekleidet, betraten die vier Erdferkel die Bühne und legten mit „Profondo Rosso“ los. Nicht wenige Leute im Publikum waren mit den Songs von AARDVARKS vertraut, so dass die Band das Publikum recht schnell auf ihrer Seite hatte. Doch auch jene die vielleicht noch Nichts von AARDVARKS gehört hatten, waren sicherlich schnell begeistert von dem, was die Band da ins Publikum feuerte. Den neuen Song „Life“ widmete Frontmann Guido Meyer De Voltaier, der übrigens auch mal als Leadsänger bei BETHLEHEM aktiv war, den Gebutstagskindern von PERZONAL WAR, während das eigentlich als Abschluss gedachte „Meat“ dem kölschen Heiligtum, dem Mettbrötchen gewidmet wurde. Hiernach wurden alsbald die Rufe nach Zugaben laut, so dass wir noch in den Genuss von „Late Onus“ und, als das dem Publikum immer noch nicht genug war, „Farkas´Lemma“ kamen. Starker Auftritt der Bonner.

agony & ecstasy | www.vampster.com

 

Aardvarks hatten gerade gut angefangen und haben mich richtig vom Hocker gehauen. Qualitativ hochwertiger Death-Thrash-Metal, der gleichzeitig melodisch und auf den Punkt geklöppelt hat, vielleicht kann mans mit dem weniger melodischen Thrash-Metal ala Sodom oder Kreator vergleichen (weniger melodisch im Vergleich zu zB Testament, Annihilator und Metallica). Das Stage-Acting hat auch sehr gut gefallen und die Bang-Tiraden waren eigentlich immer synchron und es hat auf den Rhythmus der Lieder gepasst (mehr s.u.). Die Band hat hoffentlich noch großes vor, denn ich würde mich auf jede weiter Veröffentlichung freuen, die bisherigen Alben werde ich mir auf jeden Fall am Anfang des nächsten Monats über die Bandhomepage ordern.
Nach einer knappen halben Stunde wurde dann das letzte Lied angekündigt, aber vom Mischpult kam die Info nach vorn, dass danach noch 5 Minuten Zeit zur Verfügung stehen.
Antwort des Sängers:
Und dabei hatte ich mich schon so auf mein Bier gefreut. (Zwischenruf eines Zuschauers mit einem Liedtitel) Nee, das ist zu lang, wir spielen jetzt *insert Liedtitel*
Nach diesem Lied waren dann auf einmal noch 10 Minuten zur Verfügung und die Band diskutierte auf der Bühne…
Die Abstimmung ging 3:1 gegen den Sänger aus, so dass noch einmal der Knüppel aus dem Sack geholt wurde und noch ein längeres Lied zum Besten gegeben wurde. Sehr schön!
ElCobra

Eben zurück vom 10 jährigen Jubiläumsgig der trashigen Band Perzonal War … und mir trönnen noch immer die Ohren.
Es war ein schöner, lauter Abend. Ich traf Leute die ich nicht erwartet habe und Leute die ich erwartete. Schön schön. Naja, bis auf den ersten Gig von den Erdferkeln .. eeeh, Aardvarks, wo wohl (oder hoffentlich) das Mischpult etwas zu fein eingestellt wurde. Es trönnte jedenfalls sehr in den Ohren. Auch wenn ich die Band heute das erste mal live gesehen habe muss ich sagen, das der Stil nett aber gewöhnungsbedürftig ist. Zumindest der Anfang war dürftig.War das Intro noch nett anzuhören, nervte es nach den ersten, fast durchgehend gleichen Sound, doch etwas. Bei den nächsten 2 oder 3 Songs erinner ich mich nur noch an das grinsen des Liedsängers. Ich bin mir nicht sicher wie ich das deuten soll 🙂 . Egal, die abschliessenden 20 Minuten waren wiederum sehr geil. Die Jungs haben ein paar Songs genommen, die gut reinhauten und brachten auch noch eine unterhaltsame kleine Show auf.
Anschliessend gab es eine Runde Delirious bevor Perzonal War kamen. Beide Bands kannte ich bis dato gar nicht. Beide Bands kenn ich aber jetzt gut genug um weitere Konzerte von denen zu besuchen ;).
Thomas Sittig | blog.frozen-onion.de

(Kopie 2)

Schlachtfest in Wolfsburg | 22.7.2006

Die Bonner AARDVARKS machten rein optisch ein wenig auf Metallica, so all-black gekleidet (Laut Ansager „Die beste Boyband der Welt“) – und auch Sänger Guido Meyer de Voltaire (yeah) wirkte dem Kamerad Hetfield nicht gänzlich unähnlich. Ansonsten aber zogen die Ex-Hauptstädter schon ihr eigenes Ding durch. Nach einem Entombed/Hypo-ähnliche Intro gaben die Jungs auf der Basis traditioneller Metallica-Klänge auch Herrn Schuldiner die Ehre und würzten den Thrash mit leicht technischen Death. Geile Riffs, tolle Songs, anspruchsvoll und doch nachvollziehbar, hart und dennoch melodisch – AARDVARKS zeigten eine wirklich ansprechende Show, der sie mit dem Primus-Kracher „Too Many Puppies“ die Krone aufsetzten.
www.metal-inside.de

Summer Night Hard ’n Heavys in Euskirchen | 21.7.1006

Bei den Bonner Deathmetallern von AARDVARKS ist der Zuschauerzuspruch schon größer. Und der saugeile Deathmetal, der furztrocken aus den Boxen dröhnt, sorgt auch von Beginn an für ordentliches Mattenschütteln. Der rheinische Frohsinn der Band, die spaßeshalber auch mal einen Evergreen der BLÄCK FÖÖSS anspielt, heizt die Stimmung nur noch weiter an. So ist es ein für alle Beteiligten geiler Gig, bei dem auch kurze Störungen, bedingt durch technische Probleme, nicht weiter stören oder einfach mit sinnfreiem Erzählen überdeckt werden.
Honk | www.rockembassy.de

Abyss Arise II in Düsseldorf | 29.04.2006

In der 2. Auflage des Abyss Arise! haben die Mannen um Micha wieder ein super Billing für kleines Geld auf die Beine gestellt. Trotzdem gab es an diesem Abend schon die eine oder andere Diskussion um Eintritts- und Getränkepreise. Grund dafür war die Erhöhung des Bierpreises seit der letzten Veranstaltung auf einsfünfzig. Einige empfanden das dann als übelste kommerzielle Abzocke. Na da kann ich ja nur den Kopf drüber schütteln. Nicht, weil ich an diesem Abend Autofahrer war ;-), sondern weil dies immer noch ein hervorragender Kurs für ein nulldreier ist. Ohne Anstrengung kann ich da Clubs aufzählen, wo es (fast) doppelt so viel kostet. Und, nebenbei bemerkt, dort gibt es nicht so leckere Baguettes. Na ja, manche müssen eben immer etwas zu meckern haben, anstatt sich dafür zu bedanken, daß es immer noch Enthusiasten gibt, die so einen tollen Konzertabend in ihrer Freizeit und auf eigene Kappe organisieren. Mich persönlich hat es an diesem Abend viel mehr geschmerzt, daß in letzter Minute die Grabnebelfürsten krankheitsbedingt abgesagt haben. Bleiben aber noch Aardvarks, die mir allein die Reise nach Düsseldorf schon Wert waren. Die erste Band war für mich leider nicht mehr zu schaffen, da ich den ganzen Tag bei einem Umzug mitgeholfen habe, kam ich hier erst an, als gerade die zweite Band des Abends auf der Bühne stand: die mir bis Dato unbekannten Kadavrik. Die schienen mit einem kompletten Fanaufgebot hier angetreten zu sein, denn vor der Bühne ging richtig die Post ab. Aber auch Kadavrik selbst überzeugten mit guter Spiellaune. Den weitesten Anreiseweg hatten wohl an diesem Abend Odeon aus Oldenburg. Leider war zu Beginn ihres Auftritts gähnende Leere vor der Bühne, aber das änderte sich dann doch recht schnell, denn spielerisch standen Odeon ihren Vorgängern in nix nach. Als nächstes waren dann endlich Aardvarks dran und die zeigten dem anwesenden Nachwuchs erst mal, wo der Thrash-Hammer hängt. Mit einer guten musikalischen Auswahl, aber leider viel zu kurzen Spielzeit räumten sie aber trotzdem direkt das Vorurteil, Thrash Metal wäre etwas angestaubt, aus. Für meinen Geschmack hätte Aardvarks den Headliner mit entsprechend längerer Spielzeit machen können. Aber Sätze mit hätte … Das soll nun kein Kontra gegen die kurzfristig zum Headliner des Abends avancierten Battlesword sein. Nein, eher im Gegenteil. Schon die ersten Gitarrenklänge überzeugten mich – wirklich schnell und gut gespielt. Obwohl sich nun die Reihen des Publikums zur fortgeschrittenen Stunde deutlich gelichtet hatten, wurde das ganze doch mit viel guter Laune und recht dynamisch vorgetragen. Der Basser sprang, dank kabelloser Technik, übrigens mehr Publikum rum, als auf der Bühne, was ich schon ganz witzig fand.
Fazit: alles in allem also ein rundes musikalisches Angebot an diesem Abend mit hohem Spaßfaktor.
Thomas Ecke

Schlachthaus zu Wolfsburg | 3.3.2006

Es begann wie jeden ersten Freitag im Monat. Man fand sich im Schlachthaus ein und trank in netter Gesellschaft ein paar Flaschen Bier.
Doch plötzlich: Dunkelheit, Nebelschwaden und ein hünenhafter Schatten, der mit martialischer Geste nach dem Mikro griff…
„Profondo Rosso, dieses Lied widmen wir der weiblichen Menstruation“. Mit diesem Statement hatte der überaus charismatische Shouter Guido Meyer de Voltaire die Sympathie des vorwiegend männlichen Publikums bereits auf seiner Seite.
Anschließend ballerten uns die Bonner „Erdferkel“ AARDVARKS eine fesselnde Mischung aus hämmernden Mid-Tempo Riffs, donnernden Doublebassparts und markant eingängigen Vocals um die Ohren.
Ein wahres Körpergulasch! Vor der Bühne wurde die Matte geschüttelt, während halbwüchsige Poger in den hinteren Reihen ihr Unwesen trieben. Guido entgegnete dieser Tatsache gelassen:
„Wir sind hier nicht auf einem Punk-Konzert. Wir spielen Death Metal!“, und erntete zustimmendes Gröhlen.
Knüppelhart ging es weiter und mit dem Nackenbrecher „Grey“ erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Die Erdferkel zogen das Publikum mit blitzsauberer Gitarrenarbeit des Klampfers Hernan Martinez in ihren Bann.
“Scanning the crowd for a beauty” grunzte Zwei-Meter Mann Guido ins Mikro und sein gieriger Blick schweifte durch die Menge. Unweigerlich wurde klar, dass „Meat“ nicht etwa die Lust auf ein Holzfällersteak, sondern vielmehr das Verlangen nach einem Pfund geballter Weiblichkeit thematisierte. Mächtige Moshparts killten alles, was noch nicht durch Trommelmonster Martin Below in Grund und Boden gedroschen worden war.
Komplettiert wurde dieses musikalische Bombardement durch „Merry-Go-Round“, bei dem auch Ömer Hamzaoglu, der sympathische Mann am Bass auf seine Kosten kam.
Bis zum letzten Song wichen die Jungs kein Stück von ihrer Linie ab und sogar dem „Primus“-Cover „Too many Puppies“ verliehen sie ihren eigenen Stil.
Das Publikum würdigte die Arbeit und forderte Zugaben. Mit „Late Onus“ und „Farkas’ Lemma“ wurde eine sehr gelungene Setlist abgerundet. Voller Zufriedenheit konnten wir an diesem Abend das Schlachthaus verlassen.
Fazit: Lasst es euch nicht entgehen, wenn AARDVARKS das nächste Mal die Sau raus lassen!
Jeanne_Dark

Return to Chaos Part 2 in Darmstadt | 10.9.2005

Die Erdferkel sind los! Ein Aardvark (Orycteropus afer) ist nämlich ein ebensolch possierlicher Vierbeiner. Vorsicht: auf keinen Fall verwechseln mit dem Ameisenbär (Myrmecophagidae) und sogar dem Schnabelligel (Tachyglossidae)! Warum die vier wackeren Herren diesen Bandnamen gewählt haben liegt zwar nicht auf der Hand, aber im Subtilen liegt halt auch ein gewisser Reiz.
Nun, genug Schwachsinn gelabert, wir sind ja hier nicht zum Vergnügen. Aardvarks strahlen das gewisse Etwas klassischen Death/Thrash Metals aus, sowohl durch ihre Musik als auch durch ihre Bühnenpräsenz: ein Ehrfurcht gebietender grunzender Hüne im Zentrum der Bühne, die Rhythmusgitarren fest im Griff, ein geschmeidiger Leadgitarrist zu seiner Rechten, ein furioser Tieftöner linkerseits und im Rücken ein atomuhrgeeichter Dampfhammer in Menschengestalt. Freundlich ist er, der Hüne, zwischen den Songs bei den Ansagen, wenn er dem Publikum mit sanfter Stimme für ihre Zuwendung dankt. So verbreitet sich schnell eine Atmosphäre, in der man entspannt dem sehr präzisen Vortrag lauschen kann. Der Selbstbeschreibung der Band kann man beipflichten: „In ihren Stücken haben getragen-melodiöse Teile genauso ihre Berechtigung wie eingehende Mid-tempo Riffs oder mitreißende Thrash-Parts.“ Dass der Hüne außerdem ein echter Casanova ist stellt er unter Beweis, als er den anwesenden Damen „Band T-Shirts in leuchtendem Mentruationsrot“ anpreist. Na ja, Perfektion ist eh nur geschickte Lüge …
Patrick Jung | www.regioactive.de

Klangstation in Bonn Bad Godesberg | 2.9.2005

Nun war es Zeit für die Geburtstagskinder, die „12 Jahre Metall“ zu feiern hatten. Und AARDVARKS bewiesen, dass sie den Ruf einer Bonner Deathmetalinstitution vollkommen zu Recht tragen. Hier stimmte einfach alles: Die Band zeigte sich bestens gelaunt, der Sound war perfekt und alte Klassiker wie „Profondo Rosso“ oder „Too Many Puppies“ kamen hammergeil an. Mit „Heart Of Steel“ wurde außerdem eine mehr als gelungene Hommage an MANOWAR geboten. Ein weiteres Highlight war das Dudelsackintro von „Merry-go-round“. Kurz nach Mitternacht endete das Konzert mit den Zugaben „Farkas‘ Lemma“ und dem MOTÖRHEAD-Cover „Ace Of Spades“. It was fucking brilliant!
Honk | www.Rockembassy.de

AARDVARKS sind eine Band die ich in erster Linie aus Schulzeiten Mitte der Neunziger kenne. Damals war es in Bonn grade schick geworden bei so ziemlich jedem Auftritt von jeder Band zu sein, egal ob Metal oder Punk und egal ob in Kneipe, Disco, Garten oder Wohnzimmer. Auf einigen dieser Konzerte spielten auch öfters mal AARDVARKS und schon damals beherrschten sie zusammen mit MATTER OF TASTE den Bonner Untergrund. Das ist über 10 Jahre her (Matthias Grub war damals noch am Bass! Anm. d. Verfassers für Nostalgiker) und ich dachte sie hätten sich aufgelöst, ebenso wie es wohl den letztgenannten MOT ergangen ist, hatten sich die Mannen um das letzte verbliebene Gründungsmitglied Guido Meyer de Voltaire doch zuletzt sehr rar gemacht. Um so überraschter war ich als ich im den Konzertaushang des 12-jährigen Bühnenjubiläums sah und es war keine Frage, daß ich dabei sein wollte, standen AARDVARKS seinerzeit doch für guten Thrash mit ordentlich Dampf dahinter. (…)
Die Umbaupause nach GUERRILLA gestaltete sich extrem kurz und ohne großen Soundcheck, so daß es schon nach wenigen Minuten weiterging und nicht wenige noch draußen nach Luft schnappten, als drinnen „Aardvarks“ den Hauptteil der Veranstaltung begannen. Hauptgrund für den schnellen Wechsel war wohl, daß sich GUERRILLA und AARDVARKS etatmäßig einen Schlagwerker teilen (Martin Below), so daß zumindest die Drums nicht neu abgenommen werden mußten. Und „Aardvarks“ legten gut los. Etwas schleppender als ich sie in Erinnerung hatte mit deutlicher Betonung auf Atmosphäre und sauberer Gitarrenarbeit. Leider war der Raum vor der Bühne bereits sehr gut gefüllt, so daß ich den Auftritt von weiter hinten verfolgen mußte, wo der Sound recht dünn daherkam. Dies Bemerkte auch Sänger Guido mit seiner Aufforderung ans Publikum nach vorne aufzurücken, aber dafür war es dann doch schon zu voll. Trotz allem wurde die Band durch die Bank gefeiert und AARDVARKS ließen es sich nicht nehmen neben ihrem Gemisch aus Death und Thrash auch mit einem stilmäßig eher untypischen Stück dem Metalgott zu huldigen, dem Manowar Klassiker „Heart of Steel“. An diesem Abend hätten AARDVARKS aber ohnehin alles spielen können. Auch wenn sie sich zuletzt wohl doch recht rar gemacht haben sprachen Zahl und Reaktionen der Anwesenden deutlich für die Stellung und den Fankreis, die sich die Jungs seit ihren Anfängen im Bonner Untergrund erarbeitet haben. Wollen wir hoffen, daß sie das Live-Equipment In Zukunft etwas häufiger zur Hand nehmen und noch ein paar Jährchen auf der Bühne folgen lassen.
Troll | www.necroslaughter.tk

Aardvarks feierten an diesem Abend ihr 12jähriges Bestehen und da wurde gespielt was das Zeug hielt, knappe anderthalb Stunden lang Party! Da wurde für „Grey“ der ehemalige Gitarrist Daniel Hauenstein auf die Bühne geholt, um zu testen, ob er noch die Songs drauf hat. Dann wurde noch der Uillean-Piper „Näx“ extra auf die Bühne bemüht, damit anlässlich des Jubiläums mal das Intro des älteren Stücks „Merry-go-round“ ausnahmsweise live gespielt werden konnte. Das war richtig geil. Vor allem weil die Drum live viel besser wirken konnte, und so wurde das ganze zu einer Mega Gaudi, bei der der Schweiß nur so troff. Guido ließ sich trotz des Zeitdrucks ab und an zwischen den Songs etwas Zeit, um mal zu verschnaufen. Die Pausen hatten sie sich auch wirklich verdient, bei der Knochenarbeit die sie da auf der Bühne boten. Und ich dachte nur gegen zu Ende, wenn die Gitarristen schon am Limit sind, was ist dann erst mit dem Schlagzeuger? Aber er kämpfte sich tapfer weiter durch die stickige, heiße Luft, wie wohl alle in diesem Club, was aber bei den tollen Songs nicht schwer fallen durfte. Zwischendurch wurde dann noch „Heart of Steel“ von Manowar gecovert, weil es nach Guidos Aussage sehr gut das Leben eines Metallers ausdrückt. Das war dann auch der ruhigste Song an diesem Abend. Das Publikum nahm dies zunächst mit skeptischen Raunen auf, aber da die Umsetzung sehr gut war, wurde es gut mit Aplaus honoriert. Auch wurde ein neuer Song gespielt: „Life“. Über dessen Ansage sich das Publikum sehr freute. Und der Song war auch schwer in Ordnung. Welche Songs wurden noch gespielt? Natürlich „Homeless“, „Meat“, „Profondo Rosso“, „Beyond“, „Conglomerate“ und viele mehr. Vor allem „Late Onus“ war geil, denn Guido fing zu Beginn plötzlich an zu schreien, daß es nur so krachte. Noch nie habe ich jemanden so schön schreien hören, das war echt filmreif. Dann wurden noch zwei Zugaben gespielt „Farkas‘ Lemma“ und „Ace of Spades“ von Motörhead. Kurz, knackig, punktgenau und vorbei war die Party leider dann auch, die aber trotz des schlechten Klimas sehr, sehr schön war.
Jeannie

DONG OPEN AIR 2005

Um kurz nach zwölf eröffneten die Kölner Death-Thrasher AARDVARKS den Festivalsamstag und es befanden sich bereits überraschend viele Zuschauer im Zelt, obwohl es noch ziemlich früh am Tag war und die Combo im Vorfeld mit Sicherheit nicht gerade vielen Besuchern bekannt gewesen sein dürfte. Doch dafür ließ die mehr als sympathische Band um Fronter Guido Meyer de Voltaire (sehr kultiger Name, übrigens!) und Leadgitarrist Hernan Martinez die Leute büßen, denn das überragende Quartett lieferte einen denkwürdigen Auftritt und konnte mit Sicherheit den ein oder anderen Interessenten für sich gewinnen. Unterlegt von einem brillianten Sound sorgten die für Thrash-Verhältnisse sehr anspruchsvollen, tiefgründigen und weit ausschweifenden Songs „Terminate“, „Farkas‘ Lemma“ und „Profondo Rosso“ für eine interessante und äußerst spannungsreiche Atmosphäre, sodass man als Zuschauer zu keiner Sekunde das Bedürfnis hatte, sich wenigstens durch einen kurzen Blick auf die Uhr vom Treiben auf der Bühne abzulenken. Doch nicht nur die Songs, auch die einzelnen Musiker hinterließen einen hochprofessionellen und frischen Eindruck — die knallgelbe Gitarre von Klampfer Martinez sei hier einmal außen vor gelassen — und es bleibt wirklich nur zu hoffen, dass aus dieser Band noch etwas wird. Einzig das als Zugabe (jawohl, die Leute wollten die Band nicht einfach so ohne weiteres gehen lassen) performte MOTÖRHEAD-Cover „Ace of Spades“ wollte nicht so richtig überzeugen, da der Song weder zum Rest der hochanspruchsvollen Musik passen wollte, noch wirklich innovativ interpretiert wurde — dennoch bleibt der Gesamteindruck mehr als positiv!
Der Pohl | www.vampster.de

Die Eröffnung des Samstages fiel in diesem Jahr auf Aardvarks. Die Band mit dem ungewöhnlichen Namen war jedenfalls der perfekte Wecker. Mit ihrem Melodic Death/Thrash dürften sie wohl jeden Langschläfer ordentlich aus dem Zelt geprügelt haben. Das Quartett legte sofort mit durchgetretenem Gaspedal los und gönnte dem begeisterten Publikum kaum Verschnaufpausen. Mit viel Sympathie konnte man das ganze Zelt bis in die hinteren Reihen überzeugen und das auch völlig verdient. Technisch und optisch legten die Bonner eine makellose Show hin, die größtenteils aus dem Material des aktuellen Outputs „Conglomerate“ bestand. Zudem sorgte Sänger Guido für eine der besten Ansagen des Wochenendes: „Manchmal freuen wir uns, wenn sie kommt, aber meistens freuen wir uns, wenn sie geht. Dieses Lied widmen wir der weiblichen Menstruation.“ Ohne Worte. Mit abschließenden Motörhead-Cover „Ace of spades“ beendeten Aardvarks einen sehr gelungenen Auftritt, der für mich zu den absoluten Festival-Highlights gehört.
Daniel Schmelzeisen | www.Metalius.de

War die Party Freitagnacht lang, ausgiebig und heftig, so ist es mit meinem Kater am nächsten Morgen nicht anders. Nach ein paar Minuten des „Wieder-klar-kommens“ und ein Konterbierchen komme ich gerade noch rechtzeitig ins Zelt, um die letzten Stücke vom Opener Aardvarks zu sehen. Und holla: bereits zu so früher Zeit geht schon einiges ab vor der Bühne. Die thrashige Mischung aus Geballer und Midtempo scheint genau das Richtige zu sein, um dem morgendlichen Kater eins auszuwischen. Nebenbei haben Aardvarks auch die augenfeindlichste Gitarre des Festivals am Start (vielleicht lag es auch an meiner zu diesem Zeitpunkt noch recht hohen Licht- und Grellempfindlichkeit…). Aber warum man eine coole Show mit dem schon zigfach gecovertem Motörheadsong „Ace of spades“ abschließen muss, bleibt mir ein Rätsel…
Metalmob.de

Den zweiten Festivaltag eröffnen AARDVARKS. Der Vierer aus Bonn gibt von Anfang an Vollgas. Die Jungs spielen eine Mischung aus Thrash und Death Metal mit einigen oldschooligen Einspritzern. Die Band gibt es bereits seit 1993; dass ihnen der Durchbruch bisher noch nicht gelang, liegt wohl an den vielen Besetzungs-wechseln, die sie schon hinter sich haben. Die Band legt einen tighten Auftritt hin, und glänzt durch ihre Bewegungsfreudigkeit. Vor und auf der Bühne wird gebangt, was das Zeug hält (sogar der Drummer schüttelt ständig seine Matte); wer hier nicht nassgeschwitzt ist, hat irgendwas falsch gemacht. Trotz der frühen Stunde ist das Zelt recht gut gefüllt, was die Qualität dieser Band unterstreicht.
www.kaoskrew.de

Metal Meltdown im Lux in Ratingen | 05.03.2005

Aardvarks – eine neue-alte Thrash/Death-Metal-Perle aus dem Underground spielten im Rahmen des „Metal Meltdown“ im LUX in Ratingen und legten einen derart professionellen, sauberen und überzeugenden Gig hin, dass ein Chuck Schuldiner aus dem Moshen nicht mehr rausgekommen wäre.
Soundtechnisch siedeln sich die vier old school thrash-death Musiker irgendwo zwischen alten Slayer, Sepultura, Annihilator und Testament an. Shouter Guido Meyer deVoltaire hat was von einem etwas über 2 m großen Wikinger, der lateinamerikanische Leadgitarrist ähnelt einer leidenschaftlichen Bühnenwildsau a la Death Angel und der Bassist ist ein souveräner Flitzefinger auf seinem Instrument … Hut ab! Alle Songs sind getränkt von De Voltaires imposanter bolzig-knackiger Stimme.
Aardvarks Bühnenpräsenz bestach durch absolute Professionalität und der überaus charismatische Sänger und Rhythmusgitarrist Guido Meyer de Voltaire baute bereits in den ersten 2 Minuten ein solches Spannungsfeld auf, dass ihm und der Band sofort alle Aufmerksamkeit gezollt wurde. Nach dem ca. 1-stündigen Gig wurde zu Recht massiv Zugabe gefordert auch von den Herren, die man gemeinhin als Musiker-Polizei bezeichnet.
Das Set setzte sich zusammen aus allen bisherigen Veröffentlichungen (MCD „Conglomerate“ 2003, EP „Profondo Rosso“ 1999, Demo „Farkas‘ Lemma“ 1996, Demo „Eyes“ 1994).
Als Schmankerl gabs noch den Motörhead-Klassiker „Ace of spades“ so wunderbar hingerotzt, dass man vergaß in einem kleinen Club zu sein, denn es breitete sich eine regelrechte Festivalatmosphäre auf. Die Jungs gehören auf eine ganz große Bühne.
Aardvarks sind ein wahrer Metal-Leckerbissen und so mancher A & R hätte an diesem abend Glanz in den Augen gehabt …
Weitere Infos zur Band gibt es unter www.aardvarks.org
KillerShot | www.metalstorm.de

Aus Köln kamen dann „Aardvarks“, die vollkommen professionell auftraten, einen gnadenlos geilen Gig hinlegten und bei vielen offene und staunende Münder hinterließen. Kein Wunder, dass Songmaterial kann ja auch einiges und von daher war es auch kein Wunder das die Burschen ankamen ohne Ende und es auch kleine Moshpits gab. Für viele waren Songs wie „Profondo Rosso“, was später noch mal als Zugabe gespielt wurde, das Intro „Terminate“, eine geniale Adaption des Terminatorthemes und auch „For God & the Nation“ wohl die Höhepunkte des Abends. Schade das die endgeile „Primus“-Coverversion von „Too many Puppies“ nicht gespielt wurde, aber „Ace of Spades“ kam auch ganz gut an.
Für viele waren die „Aardvarks“ der Höhepunkt des heutigen Abends.
Madrebel | www.planetheavymetal.de

Brainslaughter Festival im Underground zu Köln | 03.12.2004

Doch nach der Zugabe bauten sie wieder alles ab und der Headliner baute sich auf. Dies waren Aardvarks aus Bonn in neuer Besetzung. (Und der eigentliche Grund warum es mich und Chrissy auf so einen Abend verschlagen hatte.) Nach zwei Jahren Eiszeit hatte Frontman Guido geschafft sich eine neue Besetzung an Land zuziehen, die jetzt losprügelten was das Zeug hielt. Speed-Trash-& Death vereint zu einem Ganzen mit einer guten Spur an Melodie! Mit anderen Worten Soundorgasmus pur! Neue Songs gab es leider nicht zu hören, aber dafür die guten Klassiker wie z. B. Rise Raw, Meat, Homeless, Conglomerate.
Sven, der ehemalige Basser von Aardvarks war auch da, er stand bei ‚Grey‘ kurz mit am Mikro. Die Stimmung war super und entspannt, auch wenn es leider nicht mehr so voll war wie bei SAD.
Kurz vor elf wurde vorerst der letzte Song gespielt, doch die anschließenden Zugaberufe, ließen die Band nicht einfach so gehen. Guido darauf „Aber ihr wisst doch, wenn Zugabe dann nur mit Wiederholung eines schon gespielten Songs.“ Doch das war den Leuten auch recht und es wurde sich auf „Grey“ geeinigt. Dann war das Konzert wirklich zu Ende 🙁
Und ich bin eine Erfahrung reicher. Metalfreaks scheinen früh ins Bett zu wollen und sie sind glücklich, wenn sie einfach nur ihre Haare schütteln können. Kein Diven, kein Pogo. Sondern eine recht vernünftige Atmosphäre und das bei lauter, brutaler Musik. Mir hat’s gefallen und ich hoffe das es solche Abende noch öfter geben wird.
Doc Jeannie | www.lautundraus.de

Eigentlich schon leicht irreführender Bandname … man erwartet von einem Erdferkel nicht unbedingt einen hünenhaften Dreimeter-Frontmann. Trotzdem haben die Bonner einen solchen. Und als weiteres Novum sogar einen Bassisten. Der fehlte nämlich, als wir sie vor knapp 12 Monaten das letzte mal gesehen haben. So was ist Luxus! Und um die Sache noch ein wenig Spektakulärer zu machen, krallte man sich einfach Martin von Guerrilla und packte ihn hinter die eigene Schlagbude.Trotzdem liegt die Entstehung des letzten eigenen Liedes knapp 2 Jahre zurück … Sachen gibt’s …Aardvarks Auf jeden Fall sind die Thrash Köppe immer noch eine Live-Macht, was sie eindrucksvoll mit dem Pro-Fleisch-Song „Meat“ und „Profondo Rosso“, der Menstruation gewidmet, unter Beweise stellten. Besonders in den vordern Reihen wurden die Aardvarks’schen Lieder teilweise frenetisch und unter vollem Nackeneinsatz abgefeiert. Bei der geforderten Zugabe wurden die Vier leicht verlegen, da sie nur die gespielten Stücke einstudiert hatten. So kam noch mal das fixe „Grey“ zum Zuge, dass den ersten Tag des zehnten Brainslaughter Festivals rechtzeitig vor Beginn der Alternativ Disko um 23 Uhr, beendete. Ein rundum gelungener Auftritt, der die Vorfreude auf den zweiten Tag schürt bei dem so Knaller, wie Fleshless und Soul Demise antreten werden. Bis morgen ihr Kölschtrinker!

www.necroslaughter.tk

Metal Night Neuss VII im HDJ | 12.03.2005

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche spielten die Köln/Bonner „Thrasher“ „Aardvarks“, die für die verhinderten „Night in Gales“ kurzfristig eingesprungen waren, in der Region und wie in der Vorwoche spielten die Jungs echt alles in Grund und Boden. Äußerst professionell agierten die vier auf der Bühne in Neuss und begeisterten den noch anwesenden Rest des Publikums im HDJ. Insbesondere Stücke wie „Farkas Lemma“ und „Profondo Rosso“ kamen äußerst gut an und auch das Motörhead-Cover „Ace of Spades“ waren ein Höhepunkt eines wirklich großen Gigs. Schade nur, dass nach 45 Minuten schon Schluß war. Aber man wird wohl zukünftig die Jungs desöfteren wieder live erleben dürfen. Hingehen lohnt sich. Garantiert.
Fazit: Ein wirklich grandioser Undergroundkonzertabend zu einem fairen Preis, was will man mehr?
Madrebel | www.planetheavymetal.de

METAL MEETING XII in Ludwigshafen | 9.11.2002

Als erstes sollten die Bonner Undergroundler von Aardvarks die Bühne entern, was sie auch mit voller Inbrunst taten. Die Kombo besteht mittlerweile schon seit fast 10 Jahren, können auf mehrere Line-Up-Wechsel [Sänger und Gitarrist Guido Meyer de Voltaire ist das einzige verbliebene Gründungsmitglied…] und einige Eigenproduktionen zurückblicken, doch haben sie nie einen Deal erhaschen können; und genau das wird mir nicht begreiflich. Was der Vierer auf der Bühne abzog war verhältnismäßig gottgleich. Erhaben und mächtig präsentierte sich Frontgigant Guido auf den Brettern, die die Welt bedeuten und man schmetterte sich mit Dark Tranquillity-angehauchten Dark/Death-Metal durch eine gute 3⁄4 Stunde. Ein derber Banger jagten den nächsten und ich hätte mir diese Truppe –ohne zu übertreiben- wirklich höher im Billing gewünscht. Dass sich zu viele der Anwesenden diesen Gig durch die Lappen gingen ließen, ist eine Schande, denn diese Jungs haben es faustdick hinter den Ohren, sowohl musikalisch als auch Bühnentechnisch – professionelles Stageacting und eben diese Mucke! BAMM! Mehr is’ hier nich’ zu sagen!
Shilrak | www.METALNEWS.de

BüZe Köln-Ehrenfeld | 23.08.2002

Nun aber kam die Band, auf die ich mich am meisten gefreut hatte. „Aardvarks“ aus Bonn. Ich hatte sie schon einige Jahre vorher live gesehen, und damals hatten sie mich schon überzeugt, und nun sollte ich sie endlich wieder sehen dürfen.
Und was legten die ein Brett hin. Von nafang an knüppelten die Bonner eine granate nach der anderen aus den Boxen, und die Leute moshten wie die wilden. Hammer. Dazu noch Stücke wie „Profundo Rosso“, „Farkas Lemma“ oder „Beyond“ wussten absolut zu begeistern. Als dann das „Primus“- Cover“ Too many Puppies“ gespielt wurde, gab es absolut kein halten mehr, Mann war das genial, super gecovert, und dabei so rausgerotzt, klasse. Mann, gebt den Jungs endlich einen Plattenvertrag, den haben die verdient, die spielen sich seit jahren den Arsch auf hohem Niveau ab, und anscheinend interessiert es keinen Menschen. Traurig, aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Toller Gig.
Madrebel | www.planetheavymetal.de

JuZ in Andernach | 21.06.2002

Nach den laut Kollege Thorsten einzig wahren Nachfolgern von MACHINE HEAD kamen die AARDVARKS aus Bonn auf der Bühne. Obwohl die Band schon auf einige Jahre ihres Bestehens, zahlreiche Auftritte und einige Eigenproduktionen zurückblicken kann, war das mein erster Kontakt mit der Formation. Und der fiel auch richtig gut aus! Ein weiteres Mal wurde Thrash-Metal kredenzt, dieses Mal allerdings mit einer gehörigen Portion Death, so dass der stilistische Unterschied doch ziemlich auffiel. Neben ihren eigenen, durch die Bank weg überzeugendem Material stach besonders ein Song mächtig ins erstaunte Auge: „Too many Puppies“. Junge, Alter, Junge, war das dick! Wie die Sau! Das Original von PRIMUS ist ja auch ganz nett, aber der Gesang ist halt ziemlicher Müll. Anders da bei der Aardvarks-Variante! Die Musik selber war fast exakt wie das Vorbild, nur fetter, und die Vox waren todesmetallisch getunt, absolut gelungen! Hab ich mir denn auch direkt mal runtergeladen, wer das auch tun möchte, kann das auf www.aardvarks.org tun, da gibt’s das komplette Back-Programm der Band (Kekse, Törtchen etc. Harhar!) als MP3 zum Download. Ach, bevor ich’s vergesse, der Bassist hat echt nen Schaden, oder!? Was der für Grimassen geschnitten hat, faszinierend … Aber spielen kann er, und zwar richtig gut, hab selten eine Brutal-Metal Band gesehen, bei der der Bass dermaßen Akzente zu setzen weiß, echt gut!
Andreas Kind | www.myrevelations.de

Brainslaughter Festival im Underground zu Köln | 28.12.2003

Aardvarks (D) played also oldschool thrash but more complicated. With the melodies, breaks and tempo changes they had the whole crowd on their hand and they deserved to be the headliner of this festival.
The festival took place in the Underground. It is located in Cologne and can keep 250-300 visiters and is almost completely painted in black. A lot of gigs are taking place there in all styles of music, but it is also used as disco. The fest. started early (6 pm) because it had to be finished @ 11 pm because then started a disco party. The organisation was also surprised about the number of visiters they had. The first day there were 150 paying visiters and the second day more or less 200, And the most of the band came from the local area.

Den Headliner des Abends spielte eine mir völlig unbekannte Band aus Bonn. Als die ersten Töne aus den Verstärkern herauskamen, hörte ich wieso sie Headliner des Abends sind. Aardvarks spielen einen anspruchsvollen und sehr guten Death Metal. Die Band konnte mich voll und ganz überzeugen, was ziemlich schwer ist. Leider musste auch diese Band unfreiwillige Pausen einlegen, was allerdings diesmal nicht an der Technik lag, sondern an der Gitarre des Sängers, die etwas verstimmt war. Diese Pause hat der Bassist genutzt, um ins Rampenlicht zu kommen und hat eine kleine, nicht besonders gelungene, Comedyshow abgezogen. Der Sänger musste auch das Publikum dazu animieren, dass es beim Pogen nicht immer wieder das Mikro gegen seinen Mund stoßen solle, sehr unangehm 🙂 Bei der zweiten Pause hatte der Bassist eingesehen, dass sein sein erster Versuch nicht gut angekommen ist und sagte nur, dass er es nicht noch einmal versuchen würde. Mir kamen diese 40 Minuten, die die Band spielte und uns Songs wie „Meat“ oder „Grey“ boten, sehr kurz vor. Aber Aardvarks gaben uns noch eine Zugabe und damit ist ein sehr gutes Konzert (an beiden Tagen) zu Ende gegangen.
Willy

IRON IRONY ’98 | Unternesselbach

Nach der geballten Attacke der Deather von Euthanasie interessierte mich bei der nächsten Formation nur eines: Wie klingen AARDVARKS eigentlich, wenn nicht im Stonehenge Studio am Sound geschmiedet wird? Bereits mit den ersten Tönen war meine Frage allerdings beantwortet: Härter als Stahl! Es mag einige unter euch geben die vielleicht das grandiose »Eyes« Demo ihr eigen nennen, oder gar die nachfolgende »Demo Collection CD«, doch laßt euch eins gesagt sein, so unglaublich dies auch klingen mag: Diese Band killt live noch gnadenloser!!! Die Bonner Jungs scheinen einen Pakt mit dem Soundteufel zu haben, denn schon die ersten Töne klangen in erschreckend klarer Qualität an mein Ohr. Wahrscheinlich erschrak dabei selbst der Mann hinter dem Mischpult, denn soundmäßig lieferte er hier sein Meisterstück ab, und bei die Nachfolgenden Bands hatte ich dann auch den Eindruck, daß die Soundqualität leicht rückläufig ist – deswegen jedoch noch lange nicht wesentlich schlechter wurde, um dies mal klarzustellen. Doch zurück zu den Erdferkeln, welche ja bereits in unserer #6 mit einem Interview im Eternity zu Ehren kamen. Es war einfach eine grandiose Mischung aus hämmernden thrashigen Riffs, gemischt mit grollenden Doublebassparts und den fast deathigen Vocals von Guido Meyer de Voltaire. Überhaupt Guido – es machte schon einen fast bedrohlichen Eindruck wie dieser zwei Meter Mann die Bühne enterte und seine unheilsvoll anmutende Position hinter dem Mikro einnahm und dann mit einer enormen Stageaction beeindruckte, welcher der Rest der Band dann auch in nichts nachstand. Bis auf den Drummer, – der blieb die ganze Zeit sitzen ;). Wer das Material der Band kennt, dem sei gesagt daß mit »Profondo Rosso« und »Homeless« die meiner Meinung nach überragen Klassiker ebenso im Livereportoire waren wie die eigenwillige Primus Coverversion von »To many puppies«. Wer AARDVARKS bis dahin noch nicht kannte, der hatte nach diesem Gig jedenfalls das unstillbare Bedürfnis dies nachzuholen, wie der Verkauf des Bandmerchandise bewies, der sich zu dieser Zeit voll un ganz in meiner Obhut befand.
Kai Wilhelm | www.eternitymagazin.de

BALANCE-Festival | Andernach

Diese Band war der Knaller des Samstags, einfach aus dem Grund, weil sie fast alle Anwesenden überzeugen konnten, auch jene, die die Band vorher überhaupt nicht gekannt hatten. AARDVARKS konnten sich zudem über ein auf wenigstens 100 Köpfe angewachsenes Publikum freuen, das voll mitging. Mit ihrem traditionellen Thrashsound dürften sie eigentlich so ziemlich jedes Publikum zum Kochen bringen. Speedig, heftig und knüppelhart, aber bei alledem kein sinnloses Gebolze. Es machte auch hier einfach Spaß, zuzusehen und trotz der Hitze heftigst abzubangen. Die Jungs räumten auch von Anfang an ab, lieferten mit der Motörhead-Coverversion »Ace of Spades« das stimmungstechnische Highlight ab und gingen in jeder Hinsicht als Sieger von der Bühne. Warum da bis jetzt noch kein Label angebissen hat, ist mir ein absolutes Rätsel. Eine Band, die so begeistern kann, hat einfach auch kommerzielles Potential. Aber das Musikbusiness ist voller ungelöster Rätsel … Auf jeden Fall läßt sich sagen, daß AARDVARKS sowas wie der heimliche Headliner des Samstags waren, denn diese Stimmung konnten ATROCITY trotz 80er-Covers und halbnackter Frauen nicht mehr toppen …
Alex Hempel

 

HARMONIE | Bonn

Nach einer Umbaupause von etwa einem halben Weizenbier Dauer ging’s weiter mit den AARDVARKS, über die man aufgrund der fehlenden Überraschungen eingentlich nicht mehr viel schreiben müßte. Für die Nicht-Insider: Der Sound der Band hat sich über die Jahre vom puren Death Metal ein wenig wegbewegt und wird jetzt mit mehr Thrash-Elementen aufgelockert, was aber nicht heißen soll, daß man live mit weniger Agressivität zu Werke geht. Basser Sven läßt sich jetzt offenbar eine Matte wachsen (die Haare waren schon mindestens zwei Millimeter lang), und ist aufgrund seines Stageactings nach wie vor ein Gewinn für die Band: Er heizt das Publikum immer wieder an, das an diesem Abend auch willig darauf einging. Zumindest die ersten vier, fünf Reihen, die wohl quasi den Fanblock der Band ausmachten. Überflüssig zu erwähnen, daß dort auch ordentlich die Haare flogen. Was man sich bei den Auftritten der Band vielleicht noch wünscht, wäre ein bißchen mehr Bewegung auf der Bühne. Okay, die Jungs sind ordentlich am Bangen, aber daß mal einer seinen Platz verläßt, ist eher selten. Dafür war auch hier die Soundqualität wieder amtlich, und auch an der Songauswahl gab’s nix zu meckern. Ich kenne zwar immer noch nicht jeden Song der Band beim Namen, aber die Highlights (»Merry-Go-Round«, »Mi Lai« und »Ace Of Spades«, letzteres natürlich wieder in einer Brutalo-Version) waren vertreten. Ein Blickfang der Band ist auch Drummer Nick, der offensichtlich die Coolness zur Religion erhoben hat und die schnellsten Doublebass-Attacken abfährt, ohne dabei auch nur eine Miene zu verziehen.

Restless

 

KLANGSTATION | Bonn Godesberg

Als letzte Band des Abends kamen die AARDVARKS – das ist Africaans und heißt übersetzt Erdferkel – die man wohl ohne Übertreibung als die Bonner Death Metal-Band schlechthin bezeichnen kann. Los ging’s mit dem wohl mehr als Intro zu bezeichnenden »Rise Raw« vom »Eyes«-Demo, und im folgenden bot die Band ihr mehr oder weniger gesamtes Repertoire dar – zumindest hat niemand einen bestimmten Song vermißt. Bei einer Nummer mit balladesken Parts bewies Frontmann Guido, daß er auch singen kann. Ansonsten entpuppten sich eine Death Metal-Version von »Ace Of Spades« sowie (natürlich) »Merry-Go-Round« als die Highlights des Gigs. Bei letzterem kam das Dudelsack-Intro nicht vom Band, sondern man plazierte eigens dafür einen Dudelsackspieler auf der Bühne, der dann auch einen extra Applaus bekam. Ein besonders hervorzuhebender Punkt bei den AARDVARKS ist auch noch der optische Gegensatz zwischen den Musikern.

Restless