Ablaze #27

Das Demo »EYES« wurde ja von mir schon im Ablaze #18 besprochen. Außerdem hatten AARDVARKS auch Gehör beim Hypnosis-Demo-Bandfeature (#20) gefunden. Und nun, nach längerer Pause und mit neuem Gitarristen, präsentieren uns die Erdferkel die absolut gelungene MCD mit drei ganz heissen Stücken aus eigener Feder und einem Cover-Song von Primus’ »Too Many Puppies«. Da mir leider auch das Original nicht gefällt, kann mich das Stück selbst im Totenhemd nicht begeistern, obwohl die Resonanz auf diesen Song bei Live-Gigs ziemlich gut ist. Die Knüller sind für mich auf jeden Fall »Grey« und »Meat«, die jeden Death-Metaller in ihren Bann ziehen sollten. Gerade ersterer haut alles weg! Diese 19-minütige Kleinod verdient es auf jeden Fall von Euch gekauft zu werden.
Tineath

 

Deadly Art

Mit dem Bonner Quartett isses aber auch ein Kreuz. Die wagen es tatsächlich seit Bestehen der Band konstant gute bis sehr gute Sachen abzuliefern und werden als Dank dafür von einschlägigen Postillen auch genauso konstant mit Anerkennung und Lob überhäuft. Selbst D-Lands wichtigste Metal-Gazette erkannte die Qualitäten der »Erdferkel« und featurte sie ihrem Unerhört-Sampler. Unverständlicherweise konnten AARDVARKS die Umfrage und damit einen Platz auf dem diesjährigen Dynamo-Billing nicht gewinnen. Unverständlich deshalb, weil der Rest der Unerhört-CD mehr oder weniger Schotter war. Genauso schleierhaft ist mir, weshalb noch kein Label ihr Logo auf den aktuellen Erguss der Aggressiv-Bolzen gepappt hat. An mangelnder Qualität kann es nicht gelegen haben, denn da ist bei AARDVARKS alles im Lot. Das fängt bei dem ausgefeilten Material an, das eine Symbiose aus Death und Thrash ist. Während »Grey« und »Meat« die straighte Fraktion bedienen, klingen beim Titelstück auch technische Aspekte an und die Verneigung vor Primus in Form von »Too many puppies« zeigt, daß Aardvarks auch vor komplexeren Sachen keine Scheu haben. Damit nicht genug, 1A ist auch die Soundqualität. Das Erscheinungsbild stimmt. Deshalb ersuche ich euch umgehend 15 DM einzutüten und euch damit eine der talentiertesten Bands aus dem deutschen Underground zu sichern. Schließlich soll sich Leistung und Qualität auch auszahlen.
Kai Scheibe

 

Demolution

Perfekt knallender Sound, messerscharfe Nackenbrecher-Riffs, abwechslungsreiche Songstrukturen und supercool growlender Gesang sind mehr, als sich die meisten Bands erträumen können. Bei den AARDVARKS gibt’s darüber hinaus sogar noch erstklassige und vor allem richtig außergewöhnliche Texte: So ist die Bonner Combo die bislang einzige mir bekannte Thrash-Band, die es fertig gebracht hat, einen Song über höhere Mathematik zu schreiben! Der hier vorliegende Song »Meat« dagegen versucht, uns vampirische/kannibalische Genüsse schmackhaft zu machen … Auf jeden Fall macht er aber Appetit auf die anderen drei Tracks der rundum phantastischen MCD »Profondo Rosso«!
DEMOlution-Homepage
Dark Dirk
www.DISCOVER.de

www.Discover.de

AARDVARKS aus Bonn wurden im Frühjahr ’93 von den Brüdern Guido und Andreas Meyer de Voltaire gegründet. Auf ihrer langen Suche nach Musikern, mit denen sie Ideen und Vorstellungen auf der Bühne und im Studio optimal umsetzen konnten, entstand nach vielen Wechseln die Besetzung mit Nick Homfeldt (Drums), Sven Krautkrämer am Baß und seit zwei Jahren Daniel Hauenstein an der Gitarre.
In den Kompositionen finden sich nun Einflüsse aus Thrash, Heavy und Death Metal der letzten zehn Jahre. Leider ist die Umsetzung dessen nicht immer gelungen. Bereits der dünne Sound sorgt von Anfang an für einen kräftigen Dämpfer. Auch die einzelnen Stücke (es sind gerade einmal vier an der Zahl) bieten keinen wirklichen innovativen Aufschwung. Anders ausgedrückt: Die ersten beiden Tracks sind eher Flops, die letzten – hier insbesondere das Primus-Cover »Too Many Puppets« eher Top!
Tja, da haben die AARDVARKS noch einen weiten Weg vor sich, bevor sie wirklich das bieten, was das Info schon heute behauptet. Dennoch, es gibt bei weitem schlimmeres auf dieser Welt, und so ist man mit dem Kauf der CD allein schon wegen des superben Cover-Songs bestens gebraten – ähh, beraten.
Claas Capellen

Eternal Frost Webzine #7

What an odd name for a band. The AARDVARKS in question are four German headbangers bringing you a heaping helping of death/thrash with tinges of old Metallica. It leans a little to the mid-paced side of things the majority of the time – no blast and scarce double-bass – but the guys keep things interesting with well-played solos and memorable downbeat melodies. To be honest, this barely even sounds German. The lyrics aren’t included, but seem to remain in thrash territory. Paying tribute, the band included a thrasing cover of Primus’s »Too Many Puppies«. Cheers to AARDVARKS for a killer release. It’s a shame more bands don’t play death/thrash.
Kenneth Nieman

Eternity #12

Tja, was soll ich zu dieser Hammerscheibe noch groß sagen, hat der Kai das 2-Track Vorabtape dieses Outputs doch schon zu Recht mit einem »Tip« versehen. AARDVARKS bringen mit ihrer arschgeilen Mucke garantiert jede Halle zum beben. Thrashig, deathig, gut! Auf dieser nun fertig gestellten MCD werden uns außer dem bereits erwähnten Titelsong und dem kultigen »Too Many Puppies’« Cover (it really sucks!) zwei weitere Geniestreiche um die Ohren gehauen: »Grey« und »Meat«. Neben dem enormen Ausmaß an Aggressivität und Kraft, die AARDVARKS in jedem einzelnen Song zum Ausdruck bringen, schaffen sie es immer wieder, ihre catchy Riffs miteinzubauen. Und mit dem Midtempo-Killer »Meat« sind die Jungs genau dort, wo Metallica heute sein könnten, hätten sie sich wirklich weiter- und nicht »unter«entwickelt. Wie geil kann Metal eigentlich noch sein? 15,– DM (alles inkl.) an Guido Meyer De Voltaire …
Sandra Ternes

Execration #3

Nachdem es einige Zeit zumindest in meinen Augen so aussah, als würde niemand mehr dem guten alten Thrashmetal huldigen, so erblicken in letzter Zeit immer wieder heftig-schöne Releases das Licht der Welt. Alte Helden wie Testament finden zu neuer Stärke, in Skandinavien brettern Acts wie Darkane, The Haunted und Carnal Forge, daß sich die Halswirbel biegen, und auch im mitteleuropäischen Underground ist Thrash alles andere als ein Schimpfwort! Die Erdferkel aus der Ex-Hauptstadt Bonn machen da keine Ausnahme, sie bevorzugen allerdings trotz recht heftiger Vocals die kontrollierte Version, die mit einigen feinen Melodien verfeinert wird. Ähnlich wie ihre Landsleute Blackend haben die Jungens den Bogen raus, wie man gute Songs schreibt, die bei allem Können vor allem sofort zünden und einfach Laune machen. Dazu trägt auch der gute Sound dieser MCD bei, so daß als einziger kleiner Schwachpunkt die Coverversion von Primus’ »Too Many Puppets« zu nennen ist, wobei mir schon das Original nicht zusagte … und wenn man bei einer Undergroundband nur eine Coverversion kritisieren kann, dann spricht das nur für die Klasse des Materials, finde ich!!! Der Preis für diese 20-minütige Trainingseinheit für die Nackenmuskulatur beträgt 110,–ÖS/15,–DM, die ihr an Guido Meyer de Voltaire, In der Maar 25, D-53175 Bonn, DEUTSCHLAND schickt! Und auch im Internet ist man vertreten unter www.aardvarks.org.
75 Punkte
Sebastian

Gallery of Sin

Germany based Aardvarks certainly know what they are doing. This 4-song MCD offers great melodic deathmetal with both, thrashy and heavy bonecrushing guitarwork. Musically flaweless and with a drum sound that seriously kicks ass. There are some Metallica vibes though and that fact kind of puts me off a tad; and why including a cover of Primus on a MCD? I would rather enjoy one of their own songs than »Too Many Puppets«.

German Underground Crossection #13

Die Bonner Ausnahmeband um Guido Meyer de Voltaire meldet sich mit einer 4-Track CD zurück und setzt sich technischer denn je ins Rampenlicht. Alle drei Eigenkompositionen wissen durch Spielwitz, ausgefeilte Basslinien, druckvolle Drums und einen dominanten Gitarrensound zu überzeugen. Als Song nummer 4 wurde »Too Many Puppies« von Primus gecovert, welcher echt kultig klingt. Die AARDVARKS verstehen es phantastisch, den Thrash der Achziger mit Death-Metal Einflüssen der Neunziger zu verbinden und dank dem klassischen Heavy Einfluss alles gekonnt zu verfeinern. Nach wie vor gehören die AARDVARKS zu den hoffnungsvollsten und dennoch viel zu wenig beachteten Bands im deutschen Underground.
Rüdiger Grasse

Himnos Rituales de Guerra #3 (Colombia/SA)

Guido Meyer de Voltaire, minus his brother and a new line up, brings us another thrash metal piece of work, with more heavy sounding rhythms and a more death sounding voice. AARDVARKS give us excellent doses of intelligent guitar riffs and arrangements. They sound honest and with spirit, I enjoy banging my head to the AARDVARKS sound. The last track is a Primus cover, »Too Many Puppies«. As a piece of information, Guido is from Bolivia and he was the one responsible for the excellent artwork for UNHOLY TERROR Magazine. So what are you waiting for to purchase this CD available for US$ 10.
Jimmy Ruiz

Lärmbelästigung

Ich weiß, ich bin nicht der erste und werde mit Sicherheit auch nicht der letzte sein, der sich darüber aufregt, dass eigenartigerweise immer wieder (aus mir nicht ersichtlichen Gründen) irgendwelche Schrottkapellen von diversen Labels gesignt werden, während viele wirklich gute Bands sich vergeblich (und damit leider meistens auch fast umsonst…) den Arsch abspielen und im Underground vergammeln (ganz besonders herzliche Grüße gehen an dieser Stelle an die fanatische BM-Fraktion – ja, ja, wir mögen uns, nicht wahr…) Aktuelles Beispiel sind die Bonner AARDVARKS, die dem geneigten Leser durch bisherige Veröffentlichungen durchaus geläufig sein sollten. Diese Kapelle vergammelt zum Glück nicht (es sei denn von innen, wegen der allgemein bekannten, ungesunden Ernährung von Metall-Musikanten…), sondern ist recht aktiv und bemüht, sich endlich den lang verdienten Erfolg bei einer überregionalen Hörerschaft zu erspielen. Teil dieser Bemühungen ist ihre aktuelle Mini-CD »Profondo rosso« mit deren Hilfe sich die Erdferkel (so heißt der Bandname nun mal übersetzt, das ist keiner von meinen blöden Witzen) eigentlich aus den Tiefen des Underground in die Reihe der »etablierten« Bands emporheben sollten. Nicht umsonst war man unlängst mit einem Song auf dem »Unerhört«-Sampler der Rock Hard vertreten und verpasste nur – mehr oder weniger… – knapp den als Siegprämie der Hörerabstimmung ausgeschriebenen Auftritt beim Dynamo O.A. in Eindhoven. Die CD enthält drei Eigenkompositionen in gewohnt hoher Qualität plus eine geniale Cover-Version von Primus‘ »Too many puppies« die das schon sehr gute Original um einiges toppen kann (ich halte übrigens eine Menge von Primus, das nur nebenbei zum Vergleich). Die Musik der AARDVARKS besticht seit jeher durch technische Brillanz und ausgefeilte und durchdachte Kompositionen, die sich stilistisch nach eigenem Bekunden irgendwo im Bereich zwischen Thrash-, Death- und Heavy-Metal bewegt. Der sehr gute Sound unterstreicht die Professionalität dieses Release nur noch, so daß es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein kann, bis die AARDVARKS einen Deal an Land ziehen werden (daß da bis jetzt nichts derartiges gelaufen ist, kann sowieso nur daran liegen, daß die Band schon erfolgssatt ist, hat man doch mit Shouter-Guido ein echtes Mitglied des McDonald Junior-Clubs in den eigenen Reihen – da braucht man im Grunde keinen Plattendeal mehr… (schaut euch die Details mal auf der AARDVARKS-Homepage an: www.aardvarks.org). Um es hier noch mal auf den Punkt zu bringen: Diese CD ist ein Pflichtkauf (15,– DM inkl. P&V) für alle Freunde der härteren Metalmusik! Omen.
Lutz »McFlurry« Korte

Legacy 3/99, Nr.3

Diese Thrash-Combo aus Bonn ist ganz klar einer der heissesten Newcomer aus deutschen Landen. Nach diversen Demos liegt nun endlich die erste offizielle MCD, »Profondo Rosso« (Argento herrscht!) vor, die es mit ihren vier Stücken auf eine Spielzeit von etwas mehr als 19 Minuten bringt. Die drei Eigenkompositionen bestechen durch ausgefeilte Arrangements, eine satte Produktion und kompromisslose Härte, die auch durch Sänger Guidos rauhe und dunkle, aber dennoch verständliche Vocals unterstützt wird. Dementsprechend sollten auch Anhänger der härteren Gangart ein Ohr riskieren, denn gelegentlich stossen die Erdferkel auch in Death Metal-verwandte Bereiche vor. Daß die Jungs allesamt topfit an ihren Instrumenten sind, beweisen sie beim abschließenden Cover des Primus-Klassikers »Too many Puppies«, der in ungeahnte Härtegrade vordringt. Hier kann sich Basser Sieben austoben, Lead-Klampfer Dr. Snuff-Snuff läßt seinem Wahn freien Lauf und Drummer Nick drischt zum Ende alle aus der Bahn. Fett, fett, fett! So verwundert es auch nicht, daß die AARDVARKS ob der oben beschriebenen Qualitäten bereits einen Platz auf dem begehrten Rock Hard-Unerhört 4-Sampler einheimsen konnten. Wer hier nicht zugreift, hat selber Schuld. Checkt die gute Website der Band unter www.aardvarks.org an oder mailt direkt an gmdv@aardvarks.org und ordert Euch diesen professionell aufgemachten Silberling! 12 Punkte
Thomas Strater

Metalinvader

The first thing I felt when I received AARDVARKS’ envelope was sympathy, because they reminded me of that ant eater in the »Pink Panther Show« that used to get tricked by that dirty ant. Listening to their CD was a big surprise. Awsome death/thrash with heavy influences, fantastic riffs, melodic passages and brutal vocals. It’s not easy to find groups like this one nowadays (we also have DEW SCENTED) that destroy everything in their path. AARDVARKS have also released a demo, much rawer of course, back in 1994 called »Eyes«, where we can find all those elements that are characteristic in their music today. After many changes in their line-up, they released this »Profondo Rosso« mini CD with three songs of their own and one cover of PRIMUS’ »Too Many Puppies«. I don’t think I have much mor to say. Write down their adress write now …
Sakis Fraggos
Thanks to Lefteris Evmorfopoulos for translating from Greece!

Mystical Music #5

Beeindruckt von ihrer Leistung auf einem Göppinger Gig, bekam ich auch bald die MCD von Sänger Guido, der auch als Grafiker für »Voltaire Graphics« und für das mighty »Unholy Terror«-Zine tätig ist. Nun gut, ich war zusammen mit Techniknarr-Kumpel Simon A. aus W. völlig begeistert, was die Bonner auf der Bühne abzockten. Und was soll ich sagen, dies ist eine einzige Hommage an die instrumental mögliche Technik. Besonders auch der Bassist versteht es, fernab der üblichen Rhythmusbegleitung, Akzente zu setzten. Eingespielt sind sie allemal, und so verwundert es auch nicht, daß der Death/Techno(?) Thrash mitreissen kann. Es handelt sich keineswegs um eine vernarrt technische Gruppe, sondern die Spielfreude regiert eindeutig über den Wunsch nach Selbstausdruck. Besonders hervorgehoben wird dies durch die gelungene Coverversion von Primus’ »Too Many Puppies«. Da säbelt es einem echt die liebe Rübe weg! 15,– DM sind wohl nicht zuviel verlangt für eine wirklich spaßmachende MCD.
Dominik Irtenkauf

Rupture Online Zine

AARDVARKS are a relatively new band. And they are at the top of my underground playlist not because my playlist is in alphabetical order but because they are good. And, I like these guys even more than that. Let me tell you why.
Every time I listen to a good new band I have a nasty feeling of anxiety. Either I have paid good money to buy their CD, or they have shed sweat and blood to record it and send it to me. Whichever way you look at it, there is investment involved. Why anxiety? Well, I don’t so much mind to see crappy bands crash and burn, but when a good underground band so much as slips, it really hurts. This is why I like AARDVARKS. They are steady and professional as well as being imaginative and technically adept. Halfway through the demo and all the way into an ice-cold beer I was stress-free and easy, happy as an aardvark can be, headbanging intensely and in a manner very uncharacteristic of a sober/somber reviewer.
»Profondo Rosso« is AARDVARKS‘ third demo containing three of their songs and a competent cover of »Primus’s« »Too many puppies«. I won’t comment on the later since »Primus« aren’t my favourite band, but I will comment on their own stuff. Fast, aggressive, pretty complex and very, very interesting. The opening bass line and guitar riff smells of 80s Thrash, the music gets into a galloping pace and then slows down again into a more classic Heavy tempo. Finally, enter the death metal vocals and the scene is set for the assault of the AARDVARKS. Throughout the CD, melody is used (»rationed« would be a more suitable verb) to add an epic dimension to their aggressiveness rather than to appease the timid listener. All in all, they get the balance right. Not a single slip.
AARDVARKS offer pure headbanging satisfaction to any metalhead who lives in a three-dimensional world. Watch them rise.
Jason Matthiopoulos

That’s Metal #15

Verflixt. Kann man sich denn hier auf gar nix mehr verlassen? Eine Truppe, die sich »Erdferkel« nennt und mit einem Cover aufwartet, welches nicht im entferntesten »true« aussieht. Da wird ja auch die Mucke eher unerquicklich (welch tolles Wortspiel. Erdferkel. UnerQUIcKlich. Ha, Pulitzer! Mindestens, oder? – der kindische Verf.) sein. Scheiße, treibende, urmetallische Riffs treffen auf ein straight nach vorne gehendes Bass/Drum-Gerüst und werden von einem Sänger in die rechten Bahnen geleitet, der stimmlich stark an Buddy (zieh die Hosen hoch, Buddy!) von den kongenialen DARK AT DAWN erinnert. Das auf den geilen Opener »Profondo Rosso« folgende »Grey« geht tempomäßig wesentlich mehr steil, behält aber den Status »Edelfetzer« durch die erhabene Instrumentierung mühelos bei. Stimmlich bleibt auch alles top, was auch für das darauffolgende »Meat« gilt. Lediglich am Abschlußsong diser MCD hole ich mir die Krätze. Wie kann man die ekelhafte Scheißband PRIMUS covern? Bäh, hundert Punkte Abzug. Spaß beiseite, die drei Eigenkompositionen lohnen definitiv die Investition für diese auch soundlich exzellente CD. Ziemlicher Killer! PRIMUS jedoch sugen …. Schickt einen 15-Mark Schein an …
Arno

The Dark Site

Nach einigen im Underground eigentlich sehr angesagten Demos und vielen überzeugenden Live Gigs, wollen es AARDVARKS nun endlich wissen. Eins vorweg, mit dieser Produktion müßten sie es auch eigentlich schaffen. Los geht’s mit dem Titeltrack. Viele von Euch dürften »Profondo Rosso« vom letzten ROCKHARD »Unerhört« Sampler bereits kennen. Doch in Sachen Produktion konnte man sich im Gegensatz zu dem Sampler-Beitrag noch mal gehörig steigern. Keine Band schafft es so, Death Metal mit Thrash und Metal zu verbinden. Doch das AARDVARKS nicht nur eine geile Atmoshphäre und geniale Melodien erzeugen zeigt das folgende »Grey«. Also viel schneller gehts nimmer. Bei dieser Granate werden sich viele die Bühne wegbangen! Etwas ruhiger aber immer noch sehr aggressiv geht es bei »Meat« zur Sache. Bevor mit dem Primus! Cover »Too many Puppies« die CD ein würdiges Ende findet. Glückwunsch Guido & CO mit diesem Teil werdet Ihr es nach vorne schaffen. Und Ihr solltet alle für 15,–DM die CD bestellen.
Holg

Tombstone

Music with all the traditional instruments, look, no keyboards! A unique feature to most acts of the current genre. This is AARDVARKS. They are from Bonn, in Germany. They were formed in 1993 by Meyer de Voltaire brothers, but soon one of them left and a replacement was found. Their songs are not hard to describe, and you don’t need to come up with new musical terms. They are thrashy and heavy and death in the most aggressive sense, and yet they are easy to listen to and rather entertaining. They are not just din with no reason. They have start, middle and end. And the voice sounds like Sepultura, and if you listen hard you can even comprehend what he is talking about. For how many »new and improved« thrash and death bands can you say that? And the second song, »Grey«, sounds like it’s out of an old Kreator’s record (maybe a little Priesty, also). And that is not bad. Not bad at all. Check them out in www.aadvarks.org! 8/10

Underground Metal

This german Metal band from Bonn, really rocks. They play somekind of »technical Thrash« Metal – I would say. Their songs are quite fast and just go straight ahead, you should listen to the titlesong when chasing down the highway 🙂 The deathmetal-like singing sounds very impulsive and angry, even if the band doesn’t fit into the Deathmetal genre. Compared to other bands I would name Channel Zero and old Metallica … Additionally they did a great coverversion of Primus’ »Too many puppies« that will blow your ears away 🙂 Produced by their production company STONEHENGE PRODUCTIONS this CD has an excellent sound. Recorded in the STONEHENGE Studio you’ll get highest quality. A great guitar sound + kicking drums – That’s what I like …
TyRell

PROFONDO ROSSO (2-Track Promo/CD-R) | Reviews

Eternity #9

Oooh Goooott – diesen Auspruch müßt Ihr Euch in diesem Falle in etwa so vorstellen, wie von einer netten, eng gebauten Blondine beim Orgasmus in einem dieser schlechten Ami-Filme. Ich meine, es ist schon immer wieder ärgerlich von den Bonnern immer nur solch Minimalkost in Form von nur zwei Songs vorgesetzt zu bekommen. Das ist in etwa so, wie direkt beim Orgasmus den Koitus zu unterbrechen. Aber was solls, AARDVARKS killen, egal wie lang oder kurz der Tonträger auch sein mag und sind somit die einzige Band, die ein 2-Song-Tape für 8,– DM vekloppen kann, weil jede einzelne Note darauf ihr Geld wert ist. Zumal der einzig offiziell angebotene Tonträger nach wie vor das »EYES«-Demo ist. So sehen AARDVARKS diese zwei Songs wohl eher als Möglichkeit für Leute, die wirklich auf keinen Ton der Band verzichten wollen. Außer dem grandiosen »PROFONDO ROSSO« gibt es hier eine eigenwillige Version des PRIMUS-Songs »Too Many Puppies« welcher sich in bestmöglicher Aggressivität über dem geneigten Höhrer entlädt. Daß die Bonner mit ihrem Material im Bonner STONEHENGE STUDIO eine Soundwand erziehlen, auf die selbst manch »große« Band nur neidvoll blicken kann, wird für Kenner der Formation keine Neuigkeit mehr sein. Einziges und leicht wehmütiges Fazit dieser Songs: MEHR!!!
Kai Wilhelm

Tha Gate #4

Ich weiß garnich, wo ich anfangen soll. Drei verschiede Demos von den AARDVARKS habe ich hier liegen, und eins ist geiler als das andere! Bereits das 94er Demo »EYES«, mit fünf Songs plus Intro gut 33 Minuten lang, bietet excellenten melodiösen Thrash der anspruchsvollen Art, obwohl die Band damals noch kein festes Line-Up hatte. Satte Produktion, engagierte Texte und erstklassige Gitarrenarbeit sollten eigentlich jeden überzeugen. Stellenweise erinnert das Material fast schon an Death, nur gibt es bei den AARDVARKS statt selbstverliebter Frickeleien songdienliche Strukturen und außerdem einen anständigen Sänger … Mit den neueren Demos »FARKAS’ LEMMA« und »PROFONDO ROSSO« haben die Erdferkel aus Bonn dann nochmal kräftig zugelegt. Die Produktion ist mittlerweile auf absolut professionellem Niveau, die großartige, tiefe Stimme von Sänger Guido kommt noch wesentlich besser zur Geltung, und besonders die beiden Titeltracks sind absolute Killersongs. Geteilter Meinung sein kann man lediglich über die beiden Coversongs (»Ace of Spades« auf F.L. und »Too Many Puppies« auf P.R.): live haben sie mir Riesenspaß gemacht, auf CD finde ich sie manchmal etwas überflüssig. Mehr echte AARDVARKS-Songs wären mir da lieber. Glücklicherweise sollen zum »PROFONDO ROSSO«-Demo in näherer Zukunft noch zwei Songs hinzugefügt werden, und ich kann es kaum noch erwarten, sie in die Finger zu kriegen! Und Ihr solltet jetzt die einzig logische Konsequenz aus diesem Review ziehen und Euch sofort die komplette AARDVARKS-Sammlung zulegen.
Dark Dirk Gutsche